Mittwoch, 23. Januar 2019

12. ZiTex-Branchengespräch mit NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin

EEG-Umlage gefährdet den Industriestandort Deutschland

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin setzt sich für eine grundlegende Reform der Energiewirtschaft und des EEG ein. Das erklärte der Minister beim jährlichen Branchengespräch mit Vertretern der NRW-Textil- und Bekleidungsindustrie am 19. April 2013 bei der Heimbach Group in Düren. Die Branche beklagt bereits seit Jahren die steigenden Belastungen der Strom- und Energiepreise durch staatliche Abgaben und Steuern und sieht die Wettbewerbsfähigkeit massiv eingeschränkt.

Der NRW-Wirtschaftsminister und die Textil- und Bekleidungsindustrie NRW sind sich einig, dass eine grundlegende Reform der deutschen Energiewirtschaft und auch des EEG erfolgen muss, mit der die Energiewende vorangetrieben werden kann, gleichzeitig aber die notwendigen finanziellen Mittel nach der Leistungsfähigkeit von Unternehmen und privaten Haushalten erhoben werden müssen. Dabei darf es nicht zu einer „Konkurrenz“ zwischen energieintensiven und nicht-energieintensiven Unternehmen sowie privaten Haushalten kommen. Minister Duin: „Spätestens unmittelbar nach der Bundestagswahl muss eine umfassende Reform des energiewirtschaftlichen Gesamtsystems in Angriff genommen werden. Dabei darf sich die Wettbewerbssituation der Industrie, als Rückgrat der deutschen Wirtschaft, nicht weiter verschlechtern. Wir brauchen ein neues System, das für alle Gruppen tragbar ist, für energieintensive Unternehmen ebenso wie für den Mittelstand und die privaten Haushalte.“

Weitere Themen des Branchengesprächs waren die aktuelle Branchensituation in NRW sowie Probleme in der Umsetzung der EU-Chemikalienrichtlinie „REACh“.

Pressemitteilung


Branchensituation April 2013


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Die neuesten Zahlen aus der Textil- & Bekleidungsindustrie in NRW finden Sie in unserem aktuellen ZiTex-Brancheneinblick 05/2017.

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